Seleçao in Weggis

A seleçao brasileira em Weggis na Suiça

Donnerstag, Mai 25, 2006

13 Jähriger Star des Trainings


Garoto rouba a cena no treino

Gandula de 13 anos defende chutes de Rogério Ceni e dá até coletiva

Nada de Ronaldinho Gaúcho, Ronaldo, Kaká ou Robinho. A grande estrela do terceiro treino da seleção brasileira em Weggis, na Suíça, nesta quinta-feira, nem foi convocado por Carlos Alberto Parreira. Trata-se do garoto Kevin, de 13 anos.


Kevin Wälchle estava como gandula atrás de um dos gols do Thermoplan Arena. No final do treino, o goleiro Rogério Ceni chamou o garoto para uma brincadeira. O jogador tricolor colocou Kevin no gol e começou a chutar bolas da entrada da área.

A torcida foi ao delírio. Principalmente quando o gandula começou a defender os chutes do goleiro brasileiro. Kevin se animou. Pediu um tempo. Pegou e colocou as luvas. A brincadeira seguiu com quase cinco mil pessoas no estádio aplaudindo. Ronaldinho Gaúcho, no centro do campo, ficou em segundo plano.

Foram quase três minutos de glória para o pequeno garoto, que é goleiro e treina no Halten, pequeno time suíço de uma cidade próxima de Weggis. Depois da brincadeira, Kevin foi cercado pela imprensa. Assustado, foi retirado pela organização e foi marcada uma coletiva. Isso mesmo, uma coletiva com a imprensa. O gandula sentou-se no palco montado pela CBF para o técnico Carlos Alberto Parreira dar entrevistas. E revelou que nem conhecia o goleiro Rogério Ceni, mas que será eternamente grato a ele.

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Der 13-jährige Kevin Wälchli aus Halten SO war an Auffahrt der Star beim Training von Weltmeister Brasilien in Weggis. Von Ersatzgoalie Rogerio Ceni kurz vor Trainingsende ins Tor beordert, avancierte der junge Schweizer zum Liebling der 6000 Zuschauer.

Nachdem Rogerio zusammen mit Dida (Milan) und Julio Cesar (Inter Mailand) ein beinahe zweistündiges Spezialtraining absolviert hatte und dabei mit sieben 18-Meter-Schüssen in Folge an die Torlatte beeindruckte, wollte er zum Abschluss noch etwas Spass haben. Kevin Wälchli war von Mobil-Anbieter Sunrise als Balljunge ausgelost worden und stand hinter Rogerios Tor. Flugs wurde er vom Goalie von Sao Paulo mit Handschuhen ausgerüstet und ins Tor gestellt.

Nach einem ersten gehaltenen Schuss erntete der 13-Jährige Riesenapplaus des Publikums und wurde danach bei jeder Parade gefeiert. Die für jede spezielle Geschichte dankbaren brasilianischen Journalisten bedrängten den Solothurner dann nach dem Training dermassen, dass dieser gleich zur anschliessenden Pressekonferenz mitgenommen wurde und dort Dutzenden von Reportern und TV-Kommentatoren Red und Antwort stehen musste. «Das war definitiv der schönste Tag meines Lebens», gab Wälchli später mit strahlendem Gesicht zu Protokoll.

An die 15'000 Fans verfolgten am Mittwoch und am Donnerstag die drei öffentlichen Trainings des fünffachen Weltmeisters in der prachtvoll hergerichteten Thermoplan-Arena in Weggis. Die Stimmung in der Arena war wegen dem wenig konstanten Wetter zwar noch etwas verhalten.

Umso ausgelassener ging es danach in der nahen Party-Meile der kleinen Luzerner Gemeinde zu, die während der nächsten zehn Tage eine doppelte bis dreifache Einwohnerzahl verkraften muss und völlig vom Samba-Fieber erfasst worden ist. Dutzende von Bars, Shops und Restaurants verwöhnen die Fans mit typisch brasilianischen Drinks, Food, feurigen Samba-Tänzerinnen und Souvenirs.

Selbst in den umliegenden Ortschaften wird mit Fahnen und Postern an jeder Hausecke auf das Brasil-Camp hingewiesen. In Küssnacht am Rigi wurde gar der grösste Verkehrskreisel im Ort mit Kunstrasen, gelb-grünen Banden und Palmen auf Brasilien getrimmt.

Obwohl seine 23 Akteure am Dienstag und Mittwochvormittag in Nottwil anstrengende medizinische Tests über sich ergehen hatten lassen müssen, bat Brasil-Coach Carlos Alberto Parreira sie an den ersten beiden Trainingstagen zu drei öffentlichen Einheiten vor regelmässig ausverkauften Rängen und einem Geheimtraining am Mittwochmorgen.

Mit Rücksicht auf die medinischen Testresultate wurden am Donnerstag aber einzelne Spieler geschont. Ronaldo, Ronaldinho, Cafu, Emerson, Edmilson und Juninho tauchten gestern Vormittag erst kurz vor Trainingsende zu einigen kurzen Läufen auf, nachdem sie sich zuvor im nahen Kraftraum verweilt hatten. Erst als sie auf dem Rasen erschienen, kam aber richtig Stimmung im Publikum auf, das bereits enttäuscht damit gerechnet hatte, die beiden Superstars nicht sehen zu können.

Auch am Mittwoch beim ersten öffentlichen Training waren die Schweizer Zuschauer noch nicht voll aus sich herausgegangen. Wahrscheinlich hatten sie Brasil-Zauber am laufenden Band erwartet und waren dann vom eher nüchternen Auftakt enttäuscht gewesen. So schaffte es auch die zweimal lancierte Welle jeweils nur halb um den Platz. Ein grosses Raunen ging lediglich durch die Zuschauerreihen, als der schussgewaltige Roberto Carlos gleich zweimal hoch über das Tor traf und den Ball einmal gar aus dem Stadion jagte. Dies freute einzig die schnell reagierenden Souvenirjäger, welche die Bälle blitzschnell verschwinden liessen.

Herrscht oben am Rigi-Hang beim Sportplatz Festbetrieb bis spät in die Nacht, so geht es unten am Vierwaldstättersee-Ufer, wo die brasilianische Mannschaft für zwei Wochen das luxuriöse Park-Hotel annektiert hat, gesitteter zu und her. Polizisten und Sicherheitsbeamte riegeln das Hotelgelände komplett ab. Passanten werden angewiesen, die Strasse vor dem Hotel schnell zu begehen und nicht stehenzubleiben. Selbst der Zugang vom See her wird durch ein Patrouillenboot der Polizei überwacht. Der Blick aufs Fünfsternhotel ist zudem mit Planen verdeckt. Eintritt ins Hotel erhält nur, wer den richtigen Ausweis besitzt. «Im Hotel wollen wir unsere Ruhe haben. Irgendwo müssen wir uns vom Rummel erholen können», sagt Coach Parreira. Schliesslich soll das Unterfangen «6. WM-Titel für die Seleçao» durch nichts beeinträchtigt werden.

3 Comments:

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Dienstag, 18 Juli, 2006  
Anonymous Anonym said...

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Donnerstag, 20 Juli, 2006  
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Samstag, 22 Juli, 2006  

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