Seleçao in Weggis

A seleçao brasileira em Weggis na Suiça

Dienstag, Mai 30, 2006

Zwischen Volksfest und Copacabana


Bald wird alles wieder normal sein. Dann kommen die Gäste, um im Vierwaldstätter See zu baden. Oder sie werden auf die Berge kraxeln. Vielleicht wollen sie auch einfach nur ihre Ruhe haben. Weggis, die kleine Gemeinde in der Schweiz, macht auf ihrer Website den Eindruck, als sei sie dann genau der richtige Ort.



Wenn da nicht diese kleine brasilianische Flagge unten wehen würde. "Weggis - Wo Weltmeister trainieren ", steht daneben. Die Zauberer sind da. Ronaldinho, Ronaldo, Kaka, Adriano und wie sie alle heißen. Weggis ist noch bis zum 4. Juni genau der falsche Ort für Leute, die ihre Ruhe haben wollen. "Viele Stammgäste meiden uns wissentlich", sagt Christian Mitterbacher-Wildi. Er führt ein Restaurant, direkt am See gelegen. Als ihn sport.ARD.de zufällig anruft und fragt, wie das denn so sei, dort zu leben, wo Weltmeister trainieren, antwortet er ganz spontan: "Das ist eine Mischung aus Schweizer Volksfest und Copa-Cabana-Stimmung. Alles ist grün und gelb."

Alle für Brasilien

Mitterbacher-Wildi ist "sehr fasziniert" von dem, was sich in der ansonsten so idyllischen Gemeinde bei Luzern abspielt. Auch er hat schon 15 Euro berappt, um sich die Zauberer in dem extra gebauten Stadion anzusehen. Sein Urteil: "Die machen nicht viel."

Ein "bisschen genervt" seien die Brasilianer von dem Trubel. Dabei gelten sie doch als Partykünstler. Zu gerne würden die Kicker vermutlich einmal ausbrechen aus ihrem Hotel, das "hermetisch abgeriegelt" sei. Aber die Festmeile ist nur für die Fans gedacht. "Die kommen aus der ganzen Schweiz, auch aus Deutschland", hat Mitterbacher-Wildi beobachtet. Viele Paare seien darunter, von denen ein Teil häufig aus Südamerika stamme. In den Gesprächen im Restaurant haben sie Mitterbacher-Wildi gesagt, dass sie in Brasilien niemals die Chance hätten, so nah an die Fußballer heran zu kommen. Das erkläre vermutlich auch die Begeisterung, die sich auf alle übertrage. "Dass die Leute so mitgehen, hätte ich nicht gedacht", sagt der Restaurantbesitzer, "ich habe das Gefühl, dass alle für Brasilien sind."

Ein Trikot für den Schweizer Trainer

Wenn es dann aber los gehe, "werden sie wieder patriotisch werden". Jakob Kuhn wird das gerne hören. Der Schweizer Nationaltrainer hat die Brasilianer in Weggis besucht und ein Trikot mit den Unterschriften von Cafu , Ronaldinho und Emerson geschenkt bekommen.

Ein solches Souvenir werden nur wenige mitnehmen, wenn sie Weggis verlassen werden. Schon bald ist es so weit. Dann kommt die Ruhe zurück und die Stammgäste reisen an.

4 Comments:

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Samstag, 22 Juli, 2006  

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