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A seleçao brasileira em Weggis na Suiça

Freitag, Juni 02, 2006

Spielerportrait - 10 - Ronaldinho Gaucho


Obwohl er mit einer atemberaubenden Technik und einem beinahe übernatürlichen Ballgefühl gesegnet ist, wird der sympathisch bescheidene Ronaldinho Gaucho immer noch rot, wenn er im selben Atemzug mit Größen wie Pelé und Zico genannt wird. Vielleicht strebt er den Status brasilianischer Legenden wie Garrincha, Didi oder Vava auch nicht bewusst an, aber mit jedem Spiel wächst das Gefühl, dass Ronaldinho einer der besten Fussballer werden könnte, die die Welt je gesehen hat.

Ronaldo de Assis Moreira, besser bekannt Ronaldinho, wurde am 21. März 1980 im Stadtteil Restinga von Porto Alegre im brasilianischen Bundesstaat Rio Grande do Sul geboren. Als er sieben Jahre alt war, meldete sein älterer Bruder Roberto Assis, Profispieler beim einheimischen Team Gremio Porto Alegre, den talentierten Jungen bei einer Jugendmannschaft seines Vereins an. Der Star vom FC Barcelona hat nie vergessen, dass sein Bruder ihm geholfen hat, dorthin zu kommen, wo er heute ist. "Mein größter Held ist mein Bruder. Er ist ein strahlendes Vorbild als Vater, Bruder und Fussballer."

Acht Jahre später wurde Ronaldinho zum ersten Mal in die brasilianische Jugendnationalmannschaft berufen, zwei Jahre später gehörte er zu dem Team, das die FIFA-U-17-Weltmeisterschaft in Ägypten gewann.

1998 wurde der brasilianische Maestro Profi und feierte seinen ersten Vertrag, indem er mit seiner Mannschaft 1:0 gegen das Team von Vasco de Gama aus Rio de Janeiro gewann.

Es sollte ein weiteres Jahr dauern, bevor Ronaldinho in der Weltelite des Fussballs Aufsehen erregte. Nachdem Ronaldinho als Torschützenkönig zur Landesmeisterschaft seines Vereins beigetragen hatte, gab er 1999 in einem Freundschaftsspiel gegen Lettland sein offizielles Debüt in der Seleção. Während der Copa America desselben Jahres ließ der schnellfüßige Stürmer mit einem Traumtor zum 7:0-Kantersieg der Brasilianer gegen Venezuela eine faszinierende Vorahnung seiner glorreichen Zukunft aufscheinen. Namensvetter Ronaldo

In die Zeit des Beginns von Ronaldinhos internationaler Karriere fällt auch die Taufe auf den Nachnamen Gaucho, wie man die Menschen aus des Region Rio Grande do Sul nennt, damit ihn niemand mit dem anderen Ronaldo verwechselte, den viele Brasilianer damals noch als Ronaldinho kannten. Mittlerweile sind die beiden so berühmt, dass diese Unterscheidung nicht mehr notwendig ist.

2001 wechselte der aufstrebende Star nach langwierigen Transferstreitigkeiten von Gremio zum französischen Verein Paris Saint-Germain, gerade noch rechtzeitig, um Ronaldinho einen Platz im Kader der Auriverde für den FIFA Weltpokal Korea/Japan 2002™ zu sichern, wo er einen entscheidenden Beitrag zum brasilianischen Titelgewinn leistete.

Nach dem fünften WM-Sieg für sein Land kehrte Ronaldinho zunächst zu PSG zurück, wo es ihn jedoch nicht mehr lange hielt. Ungeachtet von Spekulationen, die ihn mit Manchester United und Real Madrid in Verbindung brachten, landete er beim katalanischen Giganten Barcelona. Dem Klub war seine Unterschrift die vereinseigene Rekordsumme von 30 Millionen Euro wert.

Der Gewinner des FIFA-Weltpokals kam gerade rechtzeitig, um Barça nach einem durchwachsenen Start der Saison 2003/04 noch zu einem zweiten Platz hinter Valencia zu führen. Im Jahr 2005 bestätigte Ronaldinho mit neun Treffern und zahllosen Vorlagen zum 17. Titelgewinn seines Vereins in der Primera Liga, dem ersten seit der Saison 1998/99, seinen Heldenstatus in den Augen der Azulgrana, der Barça-Fans.

Heute ist Ronaldinho eines der bekanntesten Gesichter im Weltfussball und hat in relativ kurzer Zeit eine imposante Sammlung persönlicher Titel und Auszeichnungen angehäuft. 2005 überreichte ihm die Zeitschrift France Football den Goldenen Ball für Europas Fussballer des Jahrers, bevor er zur Krönung eines überragenden Jahres zum zweiten Mal in Folge zum FIFA-Weltfussballer des Jahres gewählt wurde.

Der technisch brillante und mitreißende Dribbler Ronaldinho ist in Carlos Alberto Parreiras brasilianischer Mannschaft für die FIFA-Fussballweltmeisterschaft 2006™ in Deutschland auf jeden Fall gesetzt.

Trotz allen Erfolgen gesteht Ronaldinho: "Ich habe immer seltsame Gedanken gehabt, ich war ein echter Träumer. Während der WM 1994 habe ich Romario lächeln sehen und gedacht: "So möchte ich auch mal aussehen. Als Ronaldo zum besten Spieler der Welt gewählt wurde, wollte ich genauso sein wie er." Die Worte des charismatischen Brasilianers beweisen zumindest eines: Manchmal werden Träume wahr.

3 Comments:

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Donnerstag, 20 Juli, 2006  
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Samstag, 22 Juli, 2006  

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