Seleçao in Weggis

A seleçao brasileira em Weggis na Suiça

Freitag, Juni 02, 2006

Spielerportrait - 6 - Roberto Carlos


Mit seinem linken Hammer und einem schier unglaublichen Lungenvolumen ist Roberto Carlos ein physisches Phänomen, der ein ganzes Spiel lang zur Unterstützung der Offensive den Flügel hinunter stürmen kann, ohne dabei seine Defensivaufgaben zu vernachlässigen. Der stürmende Linksverteidiger ist ohne Zweifel einer der größten brasilianischen Fussballer aller Zeiten.

Roberto Carlos da Silva wurde am 10. April 1973 auf einer Kaffeeplantage in der Stadt Garcas, ein Stück landeinwärts von Sao Paulo, geboren. Im Alter von drei Jahren bekam er seinen ersten Ball, nur fünf Jahre später spielte er bei den Männern in der Mannschaft seines Vaters mit. Nach dem Umzug seiner Familie nach Cordeiropolis wurde Roberto Carlos 1981 in die Jugendmannschaft des einheimischen Teams Jogos Abertos do Interior aufgenommen.

Seine Profikarriere begann er 1988 bei União São João, wo er fünf Jahre in der zweiten Mannschaft spielte, nachdem er die diversen Jugendmannschaften im Eiltempo durchlaufen hatte. 1990 wurde Roberto Carlos unter den wachsamen Augen von Ernesto Paulo in die brasilianische Junioren-Nationalmannschaft berufen und gehörte zu dem Team, das 1991 das Finale bei der FIFA-Junioren-Weltmeisterschaft erreichte. Außerdem spielte er in der Mannschaft, die sich nicht für die Olympischen Spiele 1992 in Barcelona qualifizieren konnte.

Nach seinen starken Leistungen in der rückte der Linksverteidiger 1992 auch in die erste Mannschaft von União auf, bevor er noch im selben Jahr an Palmeiras verkauft wurde. Wechsel nach Italien

Bei O Verdão ("den Grünen") nahm Roberto Carlos' Weg zum Ruhm endgültig seinen Lauf. Mit seiner Mannschaft gewann er zwei brasilianische Titel, zwei Mal das Campoenata Paulista und einmal den Rio-Sao Paulo-Cup, bevor er 1995 zu den Großinvestoren von Inter Mailand in die Serie A wechselte. Aber nicht einmal ein Jahr später folgte ein erneuter Wechsel zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Im Bernabeu-Stadion, wo er bis heute spielt, hat Roberto Carlos in einer Ära der Triumphe unter anderem drei UEFA Champions League-Titel (1998, 2000 und 2002) und zwei Toyota Interkontinental-Pokale(1998 und 2002) gewonnen.

Sein Debüt in der brasilianischen Nationalmannschaft gab er 1993 unter Trainer Carlos Alberto Parreira, gehörte jedoch nicht zum Kader für den FIFA Weltpokal™ in den USA 1994, wo die Auriverde zum vierten Mal den Titel gewannen. Das sah vier Jahre später beim FIFA Weltpokal™ in Frankreich schon ganz anders aus. Dort zählte der Linksverteidiger neben Ronaldo und Rivaldo zu den Stars seiner Mannschaft.

Nachdem er den Rückschlag der Finalniederlage auf französischem Boden weggesteckt hatte, blieb Roberto Carlos auch beim FIFA Weltpokal Korea/Japan 2002™ unbestritten auf seiner Position und spielte eine Schlüsselrolle beim fünften brasilianischen Titelgewinn.

Roberto Carlos hat in seiner Karriere auch zahlreiche persönliche Auszeichnungen erhalten. 1997 wurde er von der FIFA zum zweitbesten Fussballer der Welt gewählt, ein Jahr später bei der achten Wahl der spanischen Nachrichtenagentur EFE zum lateinamerikanischen Spieler des Jahres gekürt.

Der sagenumwobene linke Fuß des Samba-Stars hat eine unauslöschbare Spur in der Fussballgeschichte hinterlassen. Von seinen Torschüssen, die eine Geschwindigkeit von mehr als 110 Stundenkilometern erreichen können, wird vor allem ein Freistoß lange in der Erinnerung fortleben. Bei einem internationalen Turnier in Frankreich 1997 feuerte Carlos von weit außerhalb des Strafraums einen Schuss ab, der sich wie auf einer Kreisbahn um die Mauer drehte, bevor er hinter Fabien Barthez im Tor einschlug. Dieser Kunstschuss sorgte weltweit für Verblüffung und wurde sogar Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen.

3 Comments:

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Dienstag, 18 Juli, 2006  
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Donnerstag, 20 Juli, 2006  
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Samstag, 22 Juli, 2006  

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