Seleçao in Weggis

A seleçao brasileira em Weggis na Suiça

Sonntag, Juni 04, 2006

Spielerportrait - 23 - Robinho

Robinhos Dribbelkünste werden gerne mit denen des legendären Garrincha verglichen. Der Stürmer feierte sein Länderspieldebüt im Finale des Gold Cups 2003, das allerdings gegen Mexiko verloren ging. Mit seinem Spezialtrick, der sogenannten "'Pedalada", einer besonderen Übersteiger-Variante, düpiert er die gegnerischen Verteidiger oftmals. Der auch als "O Principe" ("Der Prinz" – Der König ist Pelé) bekannte Spieler gewann in den Jahren 2002 und 2004 mit Santos jeweils die brasilianische Meisterschaft und fügte seiner Erfolgsliste den Sieg beim FIFA Konföderationen-Pokal Deutschland 2005 hinzu.

Spielerportrait - 22 - Julio Cesar

Der Torhüter machte sich zunächst beim brasilianischen Verein Flamengo einen Namen. Ende 2004 wurde er vom italienischen Klub Inter Mailand verpflichtet, jedoch zunächst für sechs Monate an Chievo Verona ausgeliehen. Ende 2005 kehrte er dann nach Mailand zurück. Im Elfmeterschießen des Endspiels der Copa América 2004 hielt er einen vom Argentinier Andres D’Alessandro ausgeführten Strafstoß und sicherte Brasilien damit den Titel. Er war bei dieser Copa América von der ersten bis zur letzten Minute im Einsatz, wird jedoch bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ vermutlich hinter Dida zurückstehen müssen.

Spielerportrait - 21 - Fred

Der Stürmer hat in seiner noch jungen Vereinskarriere bereits eine beachtliche Torbilanz vorzuweisen hat. Fred ist beidfüßig, kopfballstark und taktisch gut geschult, was er auch dadurch unter Beweis stellt, dass er meist zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Fred hat das bisher schnellste Tor in der brasilianischen Fussballgeschichte erzielt, als er nach nur 3,17 Sekunden erfolgreich war. Sein erster großer Verein in Brasilien war Cruzeiro Belo Horizonte. Bei diesem Klub stand er unter Vertrag, als er 2005 als Torschützenkönig der brasilianischen Meisterschaft ausgezeichnet wurde. Im gleichen Jahr wechselte er dann zu Olympique Lyon, nachdem er von zahlreichen europäischen Vereinen umworben worden war. Dort gewann er auf Anhieb die französische Meisterschaft.

Spielerportrait - 20 - Ricardinho

Ricardinho ist ein routinierter Verteidiger und eines der erfahrensten Mitglieder des brasilianischen Kaders. Für den FIFA Weltpokal Korea/Japan 2002™ war er nachnominiert worden, nachdem sich der damalige Mannschaftskapitän Emerson im Vorfeld des Turniers eine Verletzung zugezogen hatte. Ricardinho wurde bei Brasiliens Titelgewinn in Fernost lediglich einige Male eingewechselt. Er gewann 1999 und 2001 mit Corinthians die brasilianische Meisterschaft, 2002 den brasilianischen Pokalwettbewerb und im Jahr 2000 die FIFA Klub-Weltmeisterschaft. In seiner langen Karriere stand er bereits bei französischen, englischen und diversen brasilianischen Teams unter Vertrag.

Spielerportrait - 19 - Juninho Pernambucano

Juninho Pernambucano ist ein eleganter Mittelfeldspieler, der immer wieder mit präzise getretenen Freistößen traumhafte Tore erzielt. Außerdem versorgt er die Stürmer seines Teams mit Bällen aus dem Mittelfeld und trägt so dazu bei, die gegnerischen Abwehrreihen unter Druck zu setzen. Er wurde von 2001 bis 2006 insgesamt fünf Mal französischer Meister, und hat mit seinem Passspiel und seinen Torschüssen erheblich zu Olympique Lyons Aufstieg an die Spitze des französischen Fussballs beigetragen. Nach seinem erfolgreichen Auftritt beim FIFA Konföderationen-Pokal Deutschland 2005 wurde er auch in der Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ eingesetzt. Beim brasilianischen Sieg in der Copa América 2004 war er jedoch nicht mit von der Partie.

Spielerportrait - 18 - Mineiro

Nachdem er seit 1998 für Ponte Preta und São Caetano gespielt hatte, wurde Mineiro Anfang 2005 vom Spitzenklub FC São Paulo unter Vertrag genommen. Dieser Wechsel zahlte sich sowohl für den Klub wie auch für den Spieler sofort aus: der Mittelfeldspieler eroberte sich einen Stammplatz in der Zentrale und gewann mit São Paulo das Campeonato Paulista, die Copa Libertadores und die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2005.

Mineiro versteht es wie kaum ein anderer, Gegenspieler auch ohne Foul vom Ball zu trennen. Er verfügt über eine sehr gute Ballbeherrschung und erzielte im Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft Japan 2005 im vergangenen Dezember gegen den FC Liverpool den einzigen Treffer.

Schon drei Mal wurde er in die All-Star-Mannschaft der brasilianischen Landesmeisterschaft gewählt, immer bei verschiedenen Klubs. Der 30-Jährige befindet sich derzeit wohl auf dem Gipfel seines Könnens.

Sein erstes Länderspiel für Brasilien bestritt er bereits im Jahr 2001. Doch erst anlässlich des Abschiedsspies für Romario kehrte er 2005 wieder in die Seleção zurück.

Spielerportrait - 17 - Gilberto Silva

Der zweikampfstarke, defensive Mittelfeldspieler versäumte bei Brasiliens Titelgewinn beim FIFA Weltpokal Korea/Japan 2002™ keine Minute. Er bindet die gegnerischen Mittelfeldspieler und verteilt die Bälle sehr geschickt. Dadurch eröffnet er seinen kreativen Mitspielern stets große Freiräume, die sie zur Entfaltung nutzen können. Beim englischen Verein Arsenal London stellt er außerdem seine Fähigkeiten in der Offensive unter Beweis. Er erzielte in einem Spiel gegen den PSV Eindhoven das schnellste Tor in der Geschichte der UEFA Champions League - der Treffer fiel nach nur 20 Sekunden. Gilberto Silva wurde 2004 englischer Meister und gewann 2003 sowie 2005 den FA Cup.

Spielerportrait - 16 - Gilberto

Gilberto hat eine lange Karriere als Mittelfeldspieler hinter sich, die von Höhen und Tiefen gekennzeichnet war. Der Linksfuß steht seit 2004 bei Hertha BSC Berlin unter Vertrag und konnte zuvor bereits die brasilianische Meisterschaft sowie im Jahr 2000 die Copa Mercosur gewinnen. Der aus Rio de Janeiro stammende Mittelfeldpieler war auch beim FIFA Konföderationen-Pokal Deutschland 2005 in der siegreichen brasilianischen Mannschaft vertreten. Bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ wird er jedoch vermutlich eher als Reservespieler fungieren.

Spielerportrait - 15 - Cris

Von allen Überraschungen im 23-köpfigen WM-Kader von Brasiliens Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira ist wohl die größte, dass Olympique Lyons Innenverteidiger Cris den Vorzug vor dem erfahreneren Leverkusener Roque Junior erhalten hat. An Cris' momentan überragender Form kann jedoch kein Zweifel bestehen. Beim fünfmaligen französischen Meister ist er das Herzstück der Defensive. Schon früh in seiner Karriere, bei den Corinthians und Cruzeiro, war Cris so erfolgreich, dass er wie viele seiner Landsleute vor ihm für den Bundesligisten Bayer Leverkusen interessant wurde. Binnen eines Jahres war er jedoch zurück bei Cruzeiro, wo er 2003 zu einem der Stars beim Gewinn des Campeonato Brasileiro avancierte. Seit diesem Erfolg und dem anschließenden Wechsel nach Lyon ist Cris verstärkt zu Einsätzen in der Seleção gekommen und hat bewiesen, dass er für die Abwehr jederzeit eine Option ist.

Spielerportrait - 14 - Luisao

Der groß gewachsene Innenverteidiger wechselte im Sommer 2003 von Cruzeiro Belo Horizonte zum portugiesischen Hauptstadtklub Benfica Lissabon. Giovanni Trapattoni, der ehemalige Trainer von Benfica, verglich Luisão gerne mit dem legendären Aldair, der lange Zeit Stammspieler beim AS Rom und in der brasilianischen Nationalelf war. Luisão gewann 2003 mit Cruzeiro die brasilianische Meisterschaft und den Pokal sowie zuvor im Jahr 2000 mit Juventude ebenfalls den brasilianischen Pokalwettbewerb. 2005 wurde er mit Benfica portugiesischer Meister, 2004 portugiesischer Pokalsieger. Er gewann 2004 mit der brasilianischen Nationalelf die Copa América und 2005 den FIFA Konföderationen-Pokal.

Spielerportrait - 13 - Cicinho

Cicinho, ein klassischer Rechtsverteidiger mit starkem Offensivdrang, kann auf ein hervorragendes Jahr 2005 zurückblicken. Er gewann nicht nur mit seinem Klub São Paulo die Copa Libertadores und später auch noch die FIFA Klub-Weltmeisterschaft in Japan, sondern triumphierte überdies mit der Nationalmannschaft beim FIFA Konföderationen-Pokal in Deutschland. Als i-Tüpfelchen wurde er auch noch zum besten Spieler der brasilianischen Liga auf seiner Position gewählt. Viele Experten sehen Cicinho, der mittlerweile bei Real Madrid unter Vertrag steht, als Nachfolger des legendären Cafú in der Seleção.

Spielerportrait - 12 - Rogerio Ceni

Rogerio Ceni ist ein Torwart mit Vollstreckerqualitäten, und als solcher könnte sich der Schlussmann von São Paulo noch als Geheimwaffe der Brasilianer bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Deutschland 2006™ im Sommer erweisen. Ceni ist auf dem Platz ebenso eine Führungspersönlichkeit wie abseits des Spielfeldes. In seiner Profikarriere bringt er es inzwischen auf über 60 Tore. Seine Ballbehandlung ist so gut, dass er in São Paulos auf Konter ausgerichtetem Offensivspiel oft einen verkappten Libero gibt. Seinen Platz im brasilianischen WM-Kader verdankt Ceni wohl vor allem der Tatsache, dass Marcos als ehemalige Nummer 1 seine Verletzung nicht rechtzeitig auskuriert hat. Viele Fachleute jedoch halten ihn für den Top-Leistungsträger zwischen den Pfosten in Brasilien. Ceni führte seinen Verein 2005 zu Copa-Libertadores-Ehren und wurde in der Folge bei der siegreich bestrittenen FIFA Klub-Weltmeisterschaft TOYOTA Cup Japan 2005 zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Küchenchef der Seleçao ein "Baiano"


Um chef baiano no comando da cozinha da Seleção Brasileira na Copa do Mundo
Arthur Nascimento participou da campanha do título da Copa das Confederacões de 2005

O chef Arthur Nascimento, um baiano de Contendas do Cicorá, na Chapada da Diamantina, é o comandante da cozinha da Seleção Brasileira da Copa do Mundo. Morador de Paris há 26 anos, começou a prestar serviços à Seleção na Copa das Confederações de 2003, na França e repetiu a experiência nem 2005, quando viu o Brasil ser campeão na Copa das Confederações na Alemanha. Está de volta ao convívio com a delegação brasileira, desde a chegada em Weggis, no dia 22 de maio.

No Park Hotel Weggis, Arthur comandou a cozinha com 12 pessoas na cozinha e 11 no salão. São suíços, alemães, italianos, portugueses e um brasileiro que se revezaram 24 horas por dia para atender prontamente e, com simpatia, os jogadores e integrantes da Seleção Brasileira. Arthur expressa o sentimento que é o mesmo dos que trabalharam na cozinha do hotel.

- Vocês não podem imaginar a felicidade que todos sentem em trabalhar servindo a Seleção Brasileira. Eles sabem que é uma oportunidade única que têm na vida, que muita gente gostaria de estar experimentando. E eu me sinto exatamente como eles - diz Arthur.

A simpatia e a gentileza de todos conquistaram os jogadores da Seleção Brasileira. O alemão Ken Zindjan, estudante de hotelaria que está fazendo o período de aprendizagem no Park Hotel, explicou como foi a sua experiência entre os brasileiros.

- Não fiz por obrigação. Trabalhei com prazer, pois me encanta o jeito de ser de vocês, brasileiros. Todos os jogadores foram muito atenciosos com a gente também - disse.

A mesma felicidade e o prazer que o alemão Ken viveu, de trabalhar com a Seleção Brasileira, acabaram ajudando o chef Arthur Nascimento no projeto que vinha há algum tempo alimentando de voltar ao seu país.

Depois de tanto tempo fora, Arthur resolveu retornar definitivamente. A bagagem está toda embalada, para a viagem de navio. Arthur vai morar em Salvador, onde vai abrir o seu restaurante, um sonho antigo que agora terá endereço e nome - Le Bistrot d' Arthur - em uma casa já comprada e que está em obras na Praia de Itapoã.

O Le Bistrot d' Arthur será uma casa de comida francesa, marroquina e brasileira, com valorização de produtos regionais, com todas as frutas e legumes que temos no Brasil - a decoração será com elementos marroquinos.

A inauguração do restaurante está prevista para outubro. Significará a concretização do sonho de uma baiano que começou a trabalhar como confeiteiro em São Paulo, foi para Paris tentar a sorte e acabou sendo chef em embaixadas, restaurantes de grife e banqueteiro em recepções para personalidades da sociedade francesa.

- Estava na hora de voltar. Espero que isso só aconteça no dia 10 de julho, com o Brasil hexacampeão - finalizou Arthur, que neste sábado mesmo, antecipando-se à delegação, viajou para Konigstein.

Vai comandar agora a cozinha do Kempinski Hotel Falkensteink, onde a Seleção Brasileira ficará até o segundo jogo da primeira fase da Copa do Mundo.

Brasilianer verlassen Weggis mit gutem Gefühl




Die brasilianische Nationalmannschaft hat ihre Zelte in Weggis abgebrochen. Die fast zwei Wochen am Vierwaldstättersee bezeichneten Captain Cafu und Nationaltrainer Carlos Parreira als ideale Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft.

«Die Bedingungen waren ausgezeichnet. Alle unsere Forderungen wurden erfüllt. Nur das Wetter konnten wird nicht kontrollieren», sagte Parreira nach den insgesamt 14 Trainingseinheiten, die die Brasilianer vor jeweils 5000 Zuschauern absolvierten. Cafu hat vor allem die Zuneigung der Fans geschätzt: «Wir haben hier die Wärme der Zuschauer gespürt. Das war schon ein Vorgeschmack auf die WM.»

Philippe Huber, Geschäftsführer des Sportvermarkters Kentaro, der die Brasilianer mit beträchtlichem finanziellen Aufwand nach Weggis gelotst hatte, ist Stolz auf den reibunsgslosen Verlauf des Trainingslagers: «Wir haben für den Weltmeister die erste Stufe gezündet.» Nächster Gast in Weggis wird der französische Meister Lyon sein, der sich am Weggiser Weiher ab Ende Juli auf die neue Saison vorbereitet.

Die Brasilianer werden derweil die unmittelbare Vorbereitung auf das WM-Startspiel gegen Kroatien am 13. Juni in Berlin ruhiger gestalten. Im Taunus-Kurort Königstein ist nur ein öffentliches Training vorgesehen.